Heute ist der 25.02.2026, und im aktuellen Sojabohnenhandel zeigen sich interessante Entwicklungen. Zu Beginn des Handels am Mittwoch konnten die Sojabohnen Gewinne von 1 bis 3 Cent verbuchen, nachdem die Futures am Dienstag bereits um 4 bis 5 ½ Cent gestiegen waren. Diese Zahlen stammen aus einem Bericht, der die Marktentwicklungen detailliert beleuchtet (Source 1).

Ein Blick auf die offenen Positionen zeigt, dass diese am Dienstag um 2.337 Kontrakte gesenkt wurden, was einen Rückgang von 26.192 Kontrakten im März vor dem FND am Freitag bedeutet. Der nationale Durchschnittspreis für Cash-Sojabohnen lag bei 10,75 ¾ USD, was einem Anstieg von 5 ½ Cent entspricht. Auch die Futures für Sojamehl und Sojaöl konnten zulegen: Während Sojamehl-Futures um 20 Cent bis 2 USD stiegen, verzeichneten Sojaöl-Futures einen Anstieg von 42 bis 64 Punkten. Im laufenden Monat haben die November-Sojabohnen im Durchschnitt 11,05 USD erreicht, was einen Anstieg von 51 Cent im Vergleich zu 2025 bedeutet.

Marktentwicklungen und Prognosen

Die brasilianischen Sojabohnenexporte für Februar wurden von ANEC auf 10,69 Millionen Tonnen geschätzt, was einen Rückgang von 0,77 Millionen Tonnen im Vergleich zur Vorwoche darstellt. Gleichzeitig schätzt die EU-Importdaten der Europäischen Kommission, dass die Sojabohnenimporte des Landes vom 1. Juli bis 22. Februar auf 8,11 Millionen Tonnen gesunken sind, ein Rückgang um 1,02 Millionen Tonnen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Source 2).

Für das Vermarktungsjahr 2025/26 wird vom Internationalen Getreiderat (IGC) ein moderater Anstieg des globalen Sojabohnenhandels um 2 % prognostiziert. Die Prognose für 2024/25 wurde auf 179 Mio. t korrigiert, was 1 Mio. t weniger ist, bedingt durch verzögerte Exporte aus Brasilien. Die wachsende Nachfrage in Asien deutet jedoch auf einen erneuten Anstieg des Handels hin. China bleibt mit einem Anteil von 59,2 % der dominierende Importeur von Sojabohnen und deckt mehr als vier Fünftel seines Bedarfs über den Weltmarkt.

Marktanalyse und Ausblick

Für 2025/26 wird eine Einfuhr von 108,5 Mio. t in China prognostiziert, was einen Anstieg um 0,8 Mio. t im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Trotz einer erwarteten Rekordernte von 428 Mio. t (+1,2 %) wird der globale Verbrauch auf 429 Mio. t steigen (+4,4 %). Dieser Umstand führt zu einem leichten Überhang in der Angebotslage, während ein Lagerabbau um 1 Mio. t auf 83 Mio. t erwartet wird, was erstmals nach mehreren Jahren des Lageraufbaus geschieht. Auch bei großen Exporteuren sind rückläufige Endbestände zu erwarten, was den Markt mittelfristig stützen könnte (Source 3).

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Insgesamt zeigt der Sojabohnenmarkt derzeit eine spannende Dynamik, die sowohl durch lokale als auch durch internationale Faktoren beeinflusst wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Trends in den kommenden Wochen entwickeln werden.