Heute ist der 20.02.2026. In der Welt der Technologie gibt es ständig Neuigkeiten, und besonders im Bereich der virtuellen Realität tut sich einiges. Meta, das Unternehmen hinter der beliebten VR-Plattform Quest, hat kürzlich eine bedeutende Entscheidung getroffen: Horizon Worlds, die immersive virtuelle Umgebung, wird von der Quest VR-Plattform getrennt. Diese Ankündigung wurde von Samantha Ryan, der Vizepräsidentin für Inhalte bei Reality Labs, bekannt gegeben und markiert einen Wendepunkt in Metas Strategie. Ursprünglich war das Ziel, eine umfassende und immersive virtuelle Welt zu schaffen, jedoch hat Meta nun beschlossen, den Fokus auf die mobile Nutzung von Horizon Worlds zu legen. Dies geschieht im Rahmen der kürzlichen Einsparungen innerhalb der Reality Labs-Abteilung, die seit 2020 fast 80 Milliarden Dollar verloren hat. Mehr über diese Entwicklung können Sie in dem Artikel von Engadget nachlesen.
Mark Zuckerberg, CEO von Meta, hat betont, dass die Zukunft in der KI-Hardware liegt, wie zum Beispiel in der Entwicklung von Smart Glasses. Die Entscheidung, Horizon Worlds von der Quest-Plattform zu trennen, soll beiden Produkten mehr Raum für Wachstum geben. Zudem wird an mobilen und Web-Versionen von Horizon Worlds gearbeitet, um die Plattform im Wettbewerb mit Giganten wie Roblox und Fortnite zu positionieren. Meta glaubt, dass die Skalierung durch die Verbindung zu sozialen Netzwerken einfacher wird, was die Attraktivität der Plattform erhöhen könnte.
Der mobile Fokus von Horizon Worlds
Die Entscheidung, den Fokus auf mobile Apps zu legen, wurde in einem Blogbeitrag am Donnerstag offiziell verkündet. Horizon Worlds wird also fast ausschließlich mobil ausgerichtet sein. Diese Änderung stellt sicher, dass die Plattform mit anderen beliebten Spielen konkurrieren kann. Laut Samantha Ryan wurden in Experimenten mit der mobilen Plattform bereits positive Ergebnisse erzielt, was die Entscheidung weiter untermauert. Gleichzeitig hat Meta im letzten Monat etwa 10% der Mitarbeiter in der Reality Labs-Abteilung entlassen und mehrere VR-Gaming-Studios geschlossen, was die Dringlichkeit der Neuausrichtung verdeutlicht. Für die VR-Fitness-App Supernatural wurden zudem neue Inhalte eingestellt.
Obwohl Meta den Fokus auf mobile Plattformen verschiebt, bleibt das Unternehmen dem VR-Hardware-Segment und der Unterstützung von Drittentwicklern verpflichtet. Ryan betonte, dass Meta langfristig in VR investiert und eine umfassende Roadmap für zukünftige VR-Headsets hat. Im Jahr 2025 hat Meta fast 150 Millionen Dollar in VR-Entwicklerplattformen investiert. Beliebte Spiele wie „The Thrill of the Fight 2“, „Hard Bullet“ und „UG“ haben bereits Millionen an Einnahmen erzielt, was die Relevanz der Plattform unterstreicht.
Marktentwicklung und zukünftige Trends
Die Entwicklung von Horizon Worlds findet in einem dynamischen Markt statt, der sich rasant verändert. Laut einer Marktforschungsanalyse wird die globale Metaverse-Marktgröße bis 2024 auf 105,40 Milliarden USD geschätzt und soll bis 2030 auf 936,57 Milliarden USD anwachsen. Ein Wachstum von 46,4% jährlich wird prognostiziert. Besonders in Nordamerika, wo der Marktanteil 42,8% beträgt, sind die Entwicklungen vielversprechend. Die Software-Segmente dominieren den Markt, und VR- sowie AR-Technologien sind entscheidend für die kommenden Trends.
Die Nachfrage nach virtuellen Räumen und digitalen Inhalten wächst, insbesondere in der Bildung und im Training. Unternehmen wie Meta, Epic Games und Unity Technologies arbeiten intensiv an innovativen Lösungen, um das digitale und physische Erlebnis zu verbinden. Dabei wird auch die Bedeutung von Kryptowährungen und NFTs immer deutlicher, da sie sichere Transaktionen ermöglichen und Eigentum neu definieren. Diese Entwicklungen zeigen, dass die Integration von VR und AR nicht nur im Gaming, sondern auch in anderen Sektoren wie Bildung und Gesundheitswesen eine zentrale Rolle spielen wird.
Insgesamt ist die Entscheidung von Meta, Horizon Worlds mobil auszurichten, sowohl eine Reaktion auf wirtschaftliche Herausforderungen als auch eine strategische Neuausrichtung, um im Wettbewerb mithalten zu können. Während das Unternehmen weiterhin in VR investiert, wird die mobile Plattform sicherlich viele neue Möglichkeiten bieten und könnte den Zugang zu immersiven Erlebnissen für eine breitere Nutzerbasis erleichtern. Weitere Informationen zu den Marktentwicklungen finden Sie in dem Bericht von Grand View Research.