Heute ist der 20.02.2026 und wir werfen einen Blick auf die Welt der Krypto-ETFs, insbesondere auf den Vergleich zwischen zwei bedeutenden Akteuren: dem Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC) und dem Grayscale CoinDesk Crypto 5 ETF (GDLC). Beide Fonds haben in den letzten Monaten Schlagzeilen gemacht und bieten Anlegern unterschiedliche Ansätze im Umgang mit digitalen Währungen.

Der FBTC hat eine Kostenquote von nur 0,25%, was ihn zu einer attraktiven Wahl für Anleger macht, die Kosten minimieren möchten. Im Gegensatz dazu liegt die Kostenquote des GDLC bei 0,59%. Doch während der FBTC fast ausschließlich in Bitcoin investiert, bietet der GDLC mit einem diversifizierten Portfolio aus fünf großen digitalen Assets eine breitere Risikostreuung. Dies könnte für Anleger, die ein gewisses Risiko scheuen, von Vorteil sein.

Performance und Risikobewertung

Im vergangenen Jahr haben beide Fonds negative Renditen verzeichnet: FBTC mit -20,4% und GDLC mit -17,2%. Trotz dieser Rückgänge hat der FBTC in den letzten zwei Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung gezeigt, indem er aus einer Investition von 1.000 USD einen Wert von 1.961 USD erlangte. GDLC hingegen wuchs auf 2.794 USD. Mit einem verwalteten Vermögen von 16,08 Milliarden USD übertrifft der FBTC den GDLC, dessen AUM bei 538,8 Millionen USD liegt.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die maximale Drawdown-Rate der beiden ETFs. FBTC verzeichnete einen Drawdown von 33,28%, während GDLC mit 36,94% etwas risikobehafteter ist. FBTC hat zudem rund 240 Millionen ausgegebene Anteile und bietet damit hohe Liquidität. Es ist erwähnenswert, dass GDLC 93,12% seines Portfolios in Bitcoin, Ethereum und BNB investiert, was eine breitere Risikostreuung ermöglicht und möglicherweise vor der Volatilität von Bitcoin schützt.

Die Rolle der Multi-Krypto-ETFs

Der Grayscale CoinDesk Crypto 5 ETF, der am 19. September 2024 gestartet wurde, zählt zu den ersten Multi-Krypto-ETFs und enthält die größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung. Hierbei entfallen 72% auf Bitcoin, 17% auf Ethereum, 6% auf XRP, 4% auf Solana und 1% auf Cardano. Allerdings zahlt dieser ETF keine Staking-Belohnungen für Ethereum, Solana und Cardano. Die Verwaltung des Fonds erfolgt durch BNY Mellon, während die Aufbewahrung durch Coinbase, die für über 80% der ETF-Custody verantwortlich ist, sichergestellt wird.

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Krypto-ETFs bieten den Anlegern die Möglichkeit, in digitale Währungen zu investieren, ohne direkt die Coins besitzen zu müssen. Sie bringen jedoch auch Risiken mit sich, darunter hohe Volatilität und regulatorische Unsicherheiten. Im Vergleich zu traditionellen Aktien sind Kryptowährungen nach wie vor eine risikobehaftete Anlageklasse. Dennoch ziehen Anleger die digitalen Assets aufgrund ihrer hohen Renditen und des langfristigen Wachstumspotenzials an.

Markt und Regulierungen

Krypto-ETFs verbessern die Marktliquidität und ermöglichen eine breitere Diversifikation. In Deutschland sind Krypto-ETFs jedoch nicht handelbar, da sie den strengen Anforderungen der UCITS-Richtlinie unterliegen. In den USA hingegen sind Produkte wie der iShares Bitcoin Trust ETF und der Fidelity Advantage Bitcoin ETF verfügbar. Alternativen wie Krypto-ETNs und ETPs sind ebenfalls handelbar und bieten ähnliche Vorteile, während sie nicht direkt in Coins investieren.

Abschließend lässt sich sagen, dass Krypto-ETFs wie der FBTC und GDLC für Anleger eine interessante Möglichkeit darstellen, in die Welt der Kryptowährungen einzutauchen. Sie bieten eine gewisse Sicherheit durch Regulierung und Handelsmöglichkeiten an regulierten Börsen. Doch wie immer gilt: Informieren Sie sich gut über die Risiken und Chancen, bevor Sie investieren. Für die Zukunft bleibt abzuwarten, wie sich die Marktbedingungen und regulatorischen Rahmenbedingungen entwickeln werden.